Schlüsselübergabe, St. Ulrich am Pillersee

In St. Ulrich am Pillersee, Schartental 47 - 53 fand am Donnerstag, den 15.9.2016 die feierliche Schlüsselübergabe der Wohn- und Doppelhausanlage der Tiroler Friedenswerk gemeinnützige WohnbaugesmbH. statt. Die neuen Wohnungs- und Hausbesitzer konnten von Herrn Landesrat Mag. Johannes Tratter und Frau Bürgermeisterin Brigitte Lackner die Schlüssel für ihr neues Heim entgegennehmen.
 
Es entstanden hier in sonniger und ruhiger Lage 9 Mietwohnungen und 3 Doppelhäuser mit der Möglichkeit einer Kaufoption. Die 9 Wohnungen sind nach Süden ausgerichtet und mit großzügigen Terrassen und Privatgartenflächen ausgestattet. Die Häuser haben je rd. 102 m² Nutzfläche, zwischen rd. 130 und 170 m² private Gartenflächen und zwei zugeordnete PKW-Abstellplätze. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rd. € 2.585.290,--.


Herr Dir. Dr. Härting, Geschäftsführer der Tiroler Friedenswerk hob in seiner Ansprache im besonderen die bereits bewährte und wiederum sehr gelungene Kombination von Doppelhäusern und Wohnungen hervor und bedankte sich bei Arch. DI Reinhard Madritsch für die gelungene Projektplanung. Seinen Dank richtete Herr Dir.Härting ebenso an die Gemeinde St. Ulrich für Unterstützung bei der Verwirklichung dieses Projektes, beginnend beim Grundstückskauf bis zur Bauverhandlung wie auch an die Baufirma A.S.T. BaugesmbH., als Generalunternehmer für die ausgezeichnete Bauausführung und Bauleitung.


Mit großer Freude begrüßte Dr. Härting Herrn Landesrat Dr. Johannes Tratter und konnte somit diesem direkt den Dank für die zur Verfügungstellung der Wohnbauförderungsmittel  übermitteln. Trotz der extrem niedrigen Zinssituation ist kostengünstiges Wohnen ohne Wohnbauförderung in Tirol nicht denkbar, hebt LR Tratter hervor: „ Wenn aber Gemeinde gemeinnützige Bauträger und Wohnbauförderung zusammenwirken, ist es möglich, qualitätsvolle und leistbare Wohnungen zu errichten. Durch den Einsatz der Wohnbauförderungsmittel liegt die all-inclusive-Miete zum Zeitpunkt der Wohnbauförderungseinreichung in diesem Objekt bei knapp über € 6,-- bei den Wohnungen und knapp über € 7,00 bei den Reihenhäu-sern. Ohne diese Förderung wären es fast € 11,00 bzw. € 12,00“.


Da die BG Frieden auch in anderen Bundesländern baut und die Wohnbauförderungssituation kennt, gilt es besonders hervorzuheben, dass die BG Frieden zumindest die vergangenen 25 Jahren noch nie in die Verlegenheit gekommen ist bei anstehenden Projekten keine sofortige Förderzusage zu bekommen, eine außergewöhnliche Situation, die sehr wertzuschätzen ist.