Projektdetails

Projekt

27 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption nach 10 Jahren

 

Lage:

In ruhiger Lage in Zentrumsnähe wurde in Biedermannsdorf in der Josef Bauer-Straße 6 ein Wohnhaus mit insgesamt 27 Wohnungen samt den zugehörigen Nebenräumen und einer Tiefgarage sowie Stellplätze im Freien errichtet. Die verbaute Fläche beträgt ca. 40% der Grundstücksfläche.

 

Niedrigenergie:

Die Anlage wurde in Niedrigenergiebauweise errichtet. Jede Wohnung ist standardmäßig mit einer mechanischen Lüftungsanlage (kontrollierte Wohnraumlüftung), mit welcher der Energieverbrauch effizient gesenkt werden kann, ausgestattet.

 

Raumprogramm:

Die Wohnnutzflächen für das Raumprogramm der 27 Wohnungen reichen von der kleinsten Wohnung mit ca. 45,50 m² bis zur größten mit ca. 95,30 m². Die Erdgeschosswohnungen sind mit einer Terrasse und einem Mietergarten (Eigengarten) zwischen ca. 25 m² und 123 m² ausgestattet. Die Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoß besitzen Balkone bzw. Loggien oder Terrassen, welche vom Wohnzimmer und teilweise von den Zimmern aus zugänglich sind. Die Dachgeschosswohnungen wurden mit Balkonen ausgestattet. Jeder Wohnung sind ein Kellerabteil und ein PKW-Abstellplatz in der Tiefgarage zugeordnet. Die Wohnungserschließung erfolgt jeweils über ein zentrales Stiegenhaus. Die Eingänge befinden sich geschützt an der Ostseite im Bereich der Tiefgarageneinfahrt. Alle Wohnungen sind durch einen behindertengerechten Aufzug erreichbar. Dem Wohnhaus ist ein Fahrradabstellraum im Kellergeschoß zugeordnet, Müllraum und Kinderwagenabstellraum befinden sich in der Nähe des Einganges. Ein Trockenraum ist im Kellergeschoß untergebracht.

 

Außenanlagen:

Das Grundstück kann sowohl von Norden von der Schönbrunner Allee als auch aus südlicher Richtung, der Josef Bauer-Straße, erschlossen werden. Der im Lageplan ersichtliche Fußweg verbindet den Norden gelegenen Parkplatz mit der Wohnhausanlage und quert den ca. 235 m² großen Spielplatz. Die Tiefgarageneinfahrt befindet sich im Süden, die Garage kann von der Josef Bauer-Straße erreicht werden. Die Mietergärten sind mit einer Terrasse ausgestattet. Der Spielplatz ist durch den Weg in einen Kleinkinderspielbereich mit Sitzbänken und einen Spielbereich geteilt. Die Bepflanzung im Projektgebiet richtet sich nach den "Natur im Garten" Richtlinien. Dabei wurden vor allem robuste und weitgehend heimische Nutz- und Zierpflanzen verwendet.

 

PKW-Stellplätze:

Es sind 31 Stellplätze in der Tiefgarage und 18 Stellplätze im Freien vorhanden. Jeder Wohnung wurde ein Stellplatz in der Tiefgarage zugeordnet. Ein zusätzlicher Stellplatz in der Tiefgarage oder im Freien kann je nach Verfügbarkeit angemietet werden.

 

Parteienkeller und Nebenräume:

Jede Wohnung verfügt über ein Kellerabteil, welches vom Kellergeschoß aus zugänglich ist. Weiters ist ein Trockenraum im Kellergeschoß untergebracht. Im Eingangsbereich im Erdgeschoß gibt es zusätzlich einen Einstellraum für Fahrräder und Kinderwägen.

 

Kamine:

Jede Wohnung ist mit einem Raumluft unabhängigen Kaminsystem DN 16 samt Rauchrohranschluss ausgestattet, welches über die gesetzliche Anforderung der Notkamine weit hinausgeht. So ist es möglich, parallel zur kontrollierten Wohnraumlüftung, ein raumluftunabhängiges Gerät für feste Brennstoffe anzuschließen. Vor dem Anschließen müssen vom Mieter die Genehmigung durch den Rauchfangkehrer, eine Bestätigung durch den Statiker und gegebenenfalls behördliche Genehmigungen eingeholt werden. Die Gerätetype ist ebenfalls mit dem Rauchfangkehrer abzustimmen und von diesem zu genehmigen. Die Freigabe seitens der BG Frieden ist vom Mieter selbst unter Vorlage dieser Genehmigungen einzuholen. Das Kehren der Rauchfänge erfolgt über das Dach. Der Aufstieg für den Rauchfangkehrer ist durch einen Dachausstieg im Stiegenhaus gegeben.

 

Heizung und Warmwasser:

Die Erzeugung der Energie für die Heizung und die Warmwasserbereitung erfolgt über ein Fernwärmeheizwerk. Die Fernwärmeleitung wird in den zentralen Technikraum im Kellergeschoß eingeleitet und verteilt sich von diesem zu den in den Wohnungen befindlichen Wohnungsübergabestationen. Für ein behagliches Raumklima ist im gesamten Wohnungsbereich eine Niedertemperatur-Fußbodenheizung verlegt. Diese wird über Raumthermostate in den Wohnzimmern geregelt. Zusätzlich wird eine kontrollierte Wohnraumlüftung ausgeführt, welche hilft die Wohnräume immer mit genügend frischer Luft zu versorgen, ohne unnötig Energie durch Fensterlüftung zu verlieren. Das Wohnraumlüftungsgerät ist an der Schachtwand oder in den abgehängten Zwischendecken im WC oder Abstellraum montiert. Die Warmwasserbereitung erfolgt über Plattenwärmetauscher in den Wohnungsübergabestationen. Die Abrechnung erfolgt für jede Wohnung separat mittels Wärmemengenzähler, die in den Wohnungsübergabestationen situiert sind.

 

Strom-, Wasser-, Kanalanschluss und Müllentsorgung:

Anschluss an das Netz des örtlichen Energieversorgungsunternehmens (Wienstrom). Der Allgemeinstromverbrauch (Beleuchtung, Aufzug, SAT-Verteiler etc.) wird auf alle Wohneinheiten aufgeteilt. Die Ausstattung beinhaltet mit Ausnahme von Terrassen, Balkonen, den Außenanlagenbereichen und den Allgemeinräumen keine Beleuchtungskörper. Jede Wohnung erhält einen eigenen Stromzähler, welcher in einem Zählerkasten im zentralen Technikraum im Keller untergebracht wird. Der Wasseranschluss erfolgt über das Ortswasserleitungsnetz. Die Abwässer werden über den Schmutzwasserkanal in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet. Die Regenwässer werden auf Eigengrund zur Versickerung gebracht. Es gibt einen offenen, gedeckten Müllplatz für Rest-, Papier-, Kunststoff-, und Metallmüll. Die Entsorgung von Biomüll hat durch den Mieter selbst zu erfolgen.

 

TV und Nachrichtentechnik:

Digitale Gemeinschafts-SAT-Anlage mit Receiver Empfang. Ein Anschluss ist im Wohnraum und in den Zimmern vorhanden. Der Receiver ist vom Mieter selbst beizustellen. Ein Auslass für den Telefonanschluss (Leerverrohrung) ist im Wohnzimmer vorhanden. Der Anschluss an das Kabel TV Netz ist optimal möglich. Das Herstellen von TV-, Telefonie- bzw. Internetanschluss ist vom Mieter selbst zu veranlassen.

 

Mietergärten:

Die Gartenflächen wurden humunisiert und besämt. Die Mietergärten erhilten einen frostfreien Wasseranschluss und sind mit einem Maschendrahtzaun von den Allgemeinflächen abgegrenzt. Aus versicherungstechnischen Gründen dürfen an den Zäunen keine Sichtschutzmatten oder ähnliches montiert werden. Technisch bedingte Einbauten wie Schachtdeckel, Regensinkkästen, etc. sind frei zugänglich zu halten.